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"Yo Oli" – YouTuber in U-Haft: Die miese Kuss-Masche des Influencers | Regional



Nutzte ein YouTuber und Influencer seine Bekanntheit, um junge Mädchen zum Sex zu zwingen?

"Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, Vergewaltigung, Körperverletzung und Freiheits connected" – das wirft die Staatsanwaltschaft Berlin Junus W. (25) vor, der als Videoblogger „Yo Oli" bekannt ist. "Sein jüngstes Opfer ist erst 13 Jahre alt", sagte Sprecher Martin Steltner. Der Mann sitze in Untersuchungshaft.

Die Vorwürfe

Der YouTuber soll seine Bekanntheit ausgenutzt und Teenagern über soziale Medien Hoffnung auf einen gemeinsamen Dreh gemacht haben; zwischen August 2018 und June 2019 habe er sich fünf Mal mit jugendlichen Mädchen getroffen.

"Die Treffen haben in Schleswig-Holstein und North Rhine-Westphalia in dem Auto des Angeklagten stattgefunden. Dabei hatte er eine Matratze im Wagen dabei ", erklärte die Staatsanwaltschaft. Nach BILD-Informationen wohnt Junus W. in Berlin-Wilmersdorf bei seiner Mutter.

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PM: #Anklage erhoben gegen „#Youtuber"Und„# Influencer"Wegen schweren sexuellen Missbrauchs minderjähriger Fans pic.twitter.com/MPddGEaS5o

& mdash; GenStA Berlin (@GStABerlin) October 30, 2019

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Mädchen mussten ihn küssen

In einem anderen Video versuchte er, mit verbundenen Augen zu erraten, welches Körperteil eines Mädchens er küsste.

Reactionent von Zuschauern und anderen YouTubern

Zuschauer und andere YouTuber warfen "Yo Oli" damals schon vor, dass die Mädchen in seinen Videos deutlich jünger als 18 aussahen. So hat Videoblogger „VIK "Bereits im November 2011 ein Online video gestellt, in dem er vor" Yo Oli "s Masche warnte.

▶ ︎ "VIK" behauptet, die Mädchen, die von "Yo Oli" belästigt wurden, sollen ihn angeschrieben und um Hilfe gebeten haben. Daraufhin habe "VIK" versucht, W. aka "Yo Oli" in einem persönlichen Gespräch zur Rede zu stellen. Der aber soll kein Verständnis gezeigt haben. Die Situation eskalierte "VIK" zufolge, weil W. unter Alcohol – und Drogeneinfluss gestanden habe.

▶ ︎ Im August 2018 veröffentlichte der YouTuber „Raportagen "Einen" Yo Oli Disstrack ", in dem es heißt:" Deine Übergriffe auf das andere Geschlecht werden von uns nicht länger akzeptiert. Es ist inakzeptabel, dass so was von YouTube toleriert wird. "

▶ ︎ Auch YouTuber „Unge "Warnte wiederholt davor, dass Junus W. Minderjährige belästige. Nach der Anklage der Staatsanwaltschaft gab zudem Reaktions-Videos, in denen YouTuber wie „Davinci "Erklärten, sie seien froh, dass nun etwas gegen W. unternommen werde.

Die Masche

Die Masche von "Yo Oli" ist nicht neu. Bereits vor Jahren veröffentlichte der US-Kanal "Prankinvasion" Videos mit sogenannten "Kissing Pranks" (dt .: "Kuss-Streiche"). Dort spielte der YouTuber Chris Monroe mit Frauen um Küsse. Die Videos lösten teilweise schockierte Reactionent in der Video-Community wear, unter anderem in dem Kanal „h3h3 "

Die Frauen waren zwar anscheinend volljährig, doch die teilweise pornographicchen Inhalte waren auf der Plattform ohne Altersbeschränkung zu sehen. Daraufhin startete Chris Monroe einen neuen Kanal mit Kuss-Streichen, der nun aber Altersbeschränkungen unterworfen ist.

Mittlerweile wurde der Kanal von "Yo Oli" gelöscht. "Dieses Konto wurde gekündigt, da es gegen die YouTube-Community-Richtlinien verstoßen hat", heißt es auf der entsprechenden Seite. Den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft zufolge hat Junus W. nicht nur gegen Community-Richtlinien, sondern auch gegen das Strafgesetzbuch verstoßen.


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